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BioRegioN. (9/22/10). "Pressemitteilung: Biomedizintechnik auf dem 8. Niedersächsischen Life Science-Tag. Forschungsstandort Niedersachsen stellt sich vor".

Region Region Niedersachsen (federal state)
  Country Germany
Organisations Organisation BioRegioN (Landesinitiative Gesundheitswirtschaft – Life Sciences Niedersachsen)
  Group Niedersachsen (govt region)
  Organisation 2 MBM ScienceBridge GmbH
  Group University of Göttingen (Georg August University)
Products Product LIFE SCIENCES
  Product 2 business development (state/region)
Person Person Bode, Jörg (Niedersachsen (govt) 200912 Minister of Economic Affairs, Labour and Transport)
     


Welche neuen Herausforderungen und welche Zukunftschancen bietet die Biomedizintechnik Branchenakteuren am Standort Niedersachsen?


Dieser Frage wurde auf dem 8. Niedersächsischen Life Science-Tag am 13.09.2010 an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nachgegangen. Die von der BioRegioN und im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ausgetragene Veranstaltung brachte hochkarätige Referenten aus der Forschung, der Wirtschaft und der Politik mit einem vielfältigen interessierten Publikum aus Branchenakteuren zusammen.

Dass die interdisziplinär ausgeprägte Biomedizintechnik zu den innovativsten Branchen mit den besten Zukunftsaussichten in Deutschland zählt, wurde mit den einleitenden Grußworten des Niedersächsischen Ministers für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg Bode, und Dr. Hans Schroeder vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstrichen.

Der Vormittag stand im Zeichen der exzellenten Forschung in Niedersachsen. Die Bedeutung des Forschungsstandorts Niedersachsen für die Biomedizintechnik konnte mit der Vorstellung des zukünftigen Niedersächsischen Zentrums für Biomedizintechnik und Implantatforschung im Medical Park Hannover durch den Geschäftsführer Dr. Manfred Elff und der Audiologie-Initiative Niedersachsen in Zusammenarbeit der Hörzentren in Oldenburg und Hannover durch Stephan Albani (Hörtech gGmbH, Oldenburg) verdeutlicht werden. Die Entwicklungspotenziale in der Neuroprothetik wurden mit hoch interessanten Vorträgen von PD Dr. Bernhard Graimann (Otto Bock HealthCare GmbH, Duderstadt) und Thomas Topp (Cochlear GmbH & Co. KG, Hannover) dargestellt. Höhepunkt der Vormittagsveranstaltung war eine Live-Übertragung direkt aus dem OP der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde der MHH, in der Klinikdirektor Prof. Dr. Thomas Lenarz das Einsetzen eines Cochlea-Implantats in das menschliche Innenohr demonstrierte.

Das anschließende Mittagsessen wurde von den mehr als 100 Teilnehmern intensiv genutzt, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Kontakte aufzufrischen.

In der Nachmittags-Session hatten sechs kleine und mittelständische Unternehmen aus dem Raum Hannover die Gelegenheit, dem Publikum ihre Innovationen und Unternehmensziele in der Biomedizintechnik in Form von Kurzvorträgen vorzustellen. Die Unternehmensausrichtungen in Niedersachsen sind vielfältig und erstrecken sich von der lasergestützten Stentherstellung, Augen- und Zelltherapie und Nanopartikelsynthese bis zur Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Hüftimplantaten und kardiovaskulären Implantaten, sowie dem Einsatz von mitwachsendem Gewebe in der regenerativen Medizin für Heranwachsende.

Der 8. Niedersächsischen Life Science-Tag wurde mit einer Podiumsdiskussion abgerundet. Hierfür standen eine Auswahl der Referenten sowie Dr. Jens-Peter Horst von MBM Sciencebridge GmbH dem Publikum Rede und Antwort. Sie berichteten von Ihren Erfahrungen bei der Gründung Ihrer Firmen und den regionalen Fördermittelmöglichkeiten, aber auch von Möglichkeiten der Ansiedlung von Start-up Unternehmen in der Branche Biomedizintechnik am Standort Niedersachsen.

Allgemeiner Tenor der Podiumsteilnehmer und des Publikums war nach einer knapp 40-minütigen regen Diskussion, dass die exzellente Forschung in der Querschnittstechnologie Biomedizintechnik in Niedersachsen vorhanden ist, insbesondere in der Region von Oldenburg über Braunschweig und Hannover bis Göttingen. Dieses Know-how-Potenzial der regionalen Forschungsinstitute muss für den Ausbau der Gesundheitswirtschaft am Standort Niedersachsen nachhaltig genutzt werden. Dies soll auch durch eine verstärkte Vernetzung von ansässigen Unternehmen mit den aktuellsten Forschungsergebnissen erreicht werden.

   
Record changed: 2017-04-02

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